11. Dezember 2017

EKD: Grußbotschaft zum Abschluss des Ramadan

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

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(AG WELT) Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat den Muslimen zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan „Glück- und Segenswünsche“ übermittelt. Das geht aus einer von der EKD am 13. August veröffentlichten Pressemitteilung hervor.

Die Fastenzeit endet für Muslime am 19. August mit dem „Ramazan Bayram“ (arabisch: ‚Īd al-fitr), dem Fest des Fastenbrechens. Der EKD-Ratsvorsitzende Präses Nikolaus Schneider dankt in dem Brief allen,

„die in diesen Wochen nicht-muslimische Freunde und Partner zum Fastenbrechen in die Moscheegemeinden eingeladen und mit dieser Geste der Gastfreundschaft Zeichen für ein selbstverständliches und vertrauensvolles Miteinander gesetzt haben.“

Es gebe „viele Fragen, zu denen Muslime und Christen in unserer Gesellschaft gemeinsam etwas sagen können und sollen“. Die „mangelnde und zögernde Aufklärung“ rechtsextremer Gewalttaten seien „schockierend und beschämend“, so Schneider. Die Religionsfreiheit sei als wichtiges Grundrecht entschieden zu verteidigen. Wörtlich mahnt der Ratsvorsitzende in der „Wir“-Rede:

„Wir sind nur glaubwürdig, deren Einlösung in anderen Ländern zu fordern, wenn wir auch im eigenen Lande dafür überzeugend einstehen.“

Der EKD-Chef verzichtet in seinem Grußwort auf mahnende Worte hinsichtlich gewälttätiger Ausschreitungen von gewaltbereiten Muslimen in Deutschland, die sich auf den Koran und die Lehren des Islam berufen.

Ein am 21. Juni stattgefundenes Treffen zwischen EKD und muslimischen Verbänden in der Duisburger Merkez-Moschee bezeichnet der Ratsvorsitzende als „ein wichtiges Zeichen für unseren gemeinsamen Willen zu intensiverer Zusammenarbeit“, die man miteinander vereinbart habe.

Kommentare

  1. Jemeljan meint:

    Tja, WIR bereiten so wohl den „Chrislam“ vor. Oder doch zumindest die Bedingungen der Machtübernahme durch die Islamverbände. Schade, dass deutsche Kirchen die wahre Natur des Islam nicht erkennen wollen: seine unverrückbare, da auf unveränderlichem und nicht interpretierbarem „Allahs-Wort“ (Koran) basierende Rückwärtsgewandheit und seinen immanenten Anspruch, Politik und Rechtsprechung in allen Ländern, wo auch nur ein einziger Muslim wohnt, verändern zu wollen. Eine Trennung von Staat und Kirche, von „privat/religiös“ und „offiziell/staatlich“ gibt es nicht, kann es für Muslime nicht geben. Allein deshalb wird jeder Dialog mit den offiziellen Vertretern des Islam in Deutschland von diesen bereits als erste „Unterwerfungsgeste“ unter „die einzig wahre Religion“ verstanden. Und de facto haben sie damit sogar Recht.
    Nein, ich bin kein „Rassist“ oder „Muslimhasser“, nur Realist. Und Muslime, als Geschöpfe Gottes können mir einfach nur leid tun in ihrer ideologisch-religiös verbrämten, geistigen Gefangenschaft und ich bete viel für sie. Für ihre „geistigen“ (Ver-)Führer und deren verdeckte Machtansprüche bete ich aber nicht, Herr Bischof Schneider. Dennoch sehe ich mich als Antifaschisten. Verstehen Sie das, lieber Bruder Nikolaus ?

  2. Johannes meint:

    Während Repräsentanten christlicher Kirchen und Vertreter politischer Parteien, die eigentlich der Demokratie verpflichtet sind (SPD, „C“DU, FDP), Grußworte und Glückwünsche an die Muslime übermitteln, zittert die christliche Minderheit (Dhimmis) in der islamischen Welt vor schlimmster Diskriminierung und Verfolgung. Doch im Grußwort des Vorsitzenden der „ev. Kirche“ zum Ramadan 2012 wird das verschwiegen – stattdessen heißt es, das Fasten sei für Muslime „eine Hinwendung zu Gott, eine Zuwendung zur Gemeinschaft und eine Quelle von Zufriedenheit und Frieden“. Kennt der Vorsitzende des Rates der EKD, Herr Schneider, nicht den Unterschied zwischen GOTT und Allah, den die Mohammedaner verehren? Muslime jedenfalls verstehen ihren Fastenmonat Ramadan erheblich anders als die kirchlichen Gratulanten! Sie gedenken in diesem Monat der „Heransendung des Koran“ auf ihren Propheten, also des „unerschaffenen Wortes Allahs“, das bei Todesstrafe weder verändert noch kritisiert werden darf. Ein Wort, das Christen und Juden verflucht und zu ihrer Bekämpfung aufruft, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8:39). „Der Sultan der elf Monate“, wie die Muslime den Ramadan nennen, ist vor allem ein Monat des Heiligen Krieges und des Sieges über die Feinde Allahs! Die allererste siegreiche Schlacht des Islam gegen seine Feinde fand im Ramadan des Jahres 624 n.Chr. statt. Mohammed selbst leitete diese Schlacht, die eigentlich ein Raubzug war. Auch die Eroberung Mekkas fand sechs Jahre später im Ramadan statt. Danach weihte der Prophet den Götzentempel der 360 „Götter“, die Ka´aba, nur noch dem einen Mondgott Allah, der schon in vorislamischer Zeit verehrt wurde. Der erste Beutezug der Muslime gegen eine christliche Macht in Tabuk im Norden Saudi-Arabiens fand ebenfalls im Ramadan statt.
    Der Ramadan ist also für den Aufstieg der „Friedensreligion“ ein wichtiger Zeitraum und zugleich auch ein wichtiges Symbol für den angestrebten Sieg über alle „Ungläubigen“, zu denen in erster Linie Juden und Christen gehören! Ob das unseren Kirchenleitern nicht bekannt ist und zu denken gibt?