21. Oktober 2017

„Des Teufels Blut“ kommt nach Deutschland

Foto: Screenshot Werbefilm "The Devil's Blood - The Thousandfold Epicentre"

Foto: Screenshot Werbefilm "The Devil's Blood - The Thousandfold Epicentre"

(AG WELT) Der Veranstaltungsplan der Markthalle Hamburg verrät: Die niederländische Band „The Devil’s Blood“ („Des Teufels Blut“) kommt am 13. Januar nach Deutschland.

In ihrer Konzertankündigung verspricht die Gruppe, dem Publikum mit etwas zu dienen, das am besten als „satanisches Ritual“ beschrieben werden könne. Die Menschenmenge werde ihr „Blut tragen“ und ihre „spirituelle Erlösung verschlingen“.

Die Musiker sehen sich als Diener des Teufels und wollen die Konzertbesucher „willkommen heißen in einer Nacht der Gewalt, Drogenmissbrauch, Liebe und Hass.“ Sie wollen „für echte Gläubige… ein Anbetungsort oder Kirche“ sein.

Sie bieten sich an als „Ausstiegsmöglichkeit“ für Menschen, die „immer noch rein und heilig“ seien, um ihnen den „Weg ins Chaos“ zu zeigen. Wenn sie deren (teuflisches) Angebot annähmen, würden sie es zur „Quelle der Finsternis“ umleiten.

Die Hard-Rock-Band mit okkultem und satanistischem Hintergrund wurde Ende 2007 von den Geschwistern Selim und Farida Lemouchi gegründet und veröffentlichte vor kurzem mit „The Thousandfold Epicentre“ („Der tausendfache Mittelpunkt“) ihr zweites Album.

Anmerkung der Redaktion:
Nicht zuletzt durch die propagandistische Einflussnahme von Rockgruppen, die sich dem Satan verschrieben haben, gewinnt der Satanismus in Europa wieder mehr an Popularität. Allein die Verwendung satanistischer Symbole in der Öffentlichkeit und mannigfache Angebote okkulter Praktiken (inkl. Musik) zeugen davon, wie abgestumpft der Mensch in der pluralistischen Gesellschaft gegenüber dem Gegenspieler Gottes geworden ist. Die Zahl derer, die den Teufel bewusst anbetet, mag gering sein; die Zahl der unbewussten Teufelsverehrer (Zuhörer, Zuschauer) hingegen weitaus größer. Viele Menschen neigen zum Ausprobieren (weil das doch nicht so schlimm sein kann) und gehen irgendwann Satan auf den Leim. Die Beschäftigung mit satanischem Gedankengut kann in eine seelische Versklavung führen. Schlafstörungen, Angstzustände und Depressionen bis hin zu Suizidgedanken können die Folge sein. Jesus Christus zerstört die Werke des Teufels (1Joh 3,8) und befreit aus okkulten und satanischen Bindungen.

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