16. Oktober 2017

Scientology-Aussteiger fordert Verbot dieser Vereinigung

Scientology mit Informationsstand im Zentrum von München - Foto: Thomas Schneider

Scientology mit Informationsstand im Zentrum von München - Foto: Thomas Schneider

(TS) Für den Film „Bis nichts mehr bleibt“, der nächste Woche in der ARD gezeigt wird, gibt das Schicksal des Scientology-Aussteigers Heiner von Rönn die Vorlage.
 

Nun hat der Sektenaussteiger ein Verbot von Scientology gefordert. Wie WELT ONLINE berichtet, würden nach Kenntnis des ehemaligen Scientologen die Mitarbeiter ausgebeutet. Nach Aussage des 52-jährigen Hamburgers sei Scientology keine Kirche und kein Verein, sondern eine kriminelle Vereinigung. Sie mache Familien kaputt, trennt Kinder von ihren Eltern und sei eine Gefahr für die Gesellschaft, sagte der Gebranntmarkte gegenüber der Osnabrücker Zeitung.

Die Familie hat sich von ihrem Vater getrennt
Seine Frau und seine Kinder, die Scientology treu geblieben sind, wollen mit dem Ehemann und Vater nichts mehr zu tun haben, weil er sich von der Vereinigung gelöst habe und es für sie sonst keie Aufstiegsmöglichkeiten gebe.

Film „total realistisch“: Scientology reißt Familie auseinander
Von Rönn, der für den ARD-Film Pate gestanden hat, geht damit das Risiko ein, dass sich seine Familie noch mehr als bisher von ihm abwenden wird. Den Film, der am Mittwoch dem 31. März im Ersten Deutschen Fernsehen gezeigt wird, hält der Scientology-Aussteiger für „total realistisch“. Alles, was gezeigt wird, sei tatsächlich so passiert. Der Film zeigt das Schicksal einer Familie, die von Scientology auseinandergerissen wird.

Lesen Sie das vollständige Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Scientology ist eine Gefahr“: Heiner von Rönn hat den Ausstieg geschafft – Ein Film verarbeitet seine Geschichte

Schauen Sie Ausschnitte und die Pressekonferenz zum Film „Bis nichts mehr bleibt“ (Bitte beim Öffnen der Mediathek etwas Geduld!)

Schauen Sie einen Filmausschnitt in der ARD-Mediathek